PostHeaderIcon Wie wir auf den Kromfohrländer kamen

Als ich Anfang 2003 meine Eltern davon überzeugen konnte, mir meinen langersehnten Wunsch, einen eigenen Hund, wahrwerden zu lassen, durchstöberte meine Mutter das Internet und stieß auf die Kromfohrländer. Während ich lieber einen größeren Hund hätte haben wollen, letztenendes aber froh war überhaupt einen eigenen Hund zu bekommen ;-) war ich schnell mit der Entscheidung für einen Kromfohrländer einverstanden. Da mir und meinen Eltern glatthaarige Hunde wie Border Collies, Goldenretriver, etc. schon immer sehr gut gefielen, stand bald der Entschluss fest: Es sollte ein mittellanger Glatthaarkromfohrländer werden!

Also wurde die Züchterliste angefordert und schnell mussten wir ernüchternd feststellen, dass nur zwei Glatthaarzüchter auf dieser Liste standen. Ob man überhaupt eine Chance hatte? Dennoch rief meine Mutter bei der ersten Züchterin an. Die Welpen waren noch nicht da, sollten aber bald kommen. Einige Tage später rief meine Mutter wieder an. Wir könnten einen Kromfohrländer von ihr bekommen, ob wir ihr den Hund schonmal anzahlen könnten?
Eines stand fest, von dieser Züchterin wollten wir keinen Hund, das war uns zu unpersönlich!

Also rief meine Mutter bei der zweiten Züchterin (Birgit Nothelle) an. Die Chemie stimmte schonmal, allerdings sollte die Hündin erst Mitte/Ende August läufig werden. Schon bald luden uns Birgit und Paul zu sich nach Hause ein um uns kennen zu lernen. Gewappnet mit Leckerchen versuchte ich Aysha zu bestechen, was mir auch gelang. Einige Zeit später saß Aysha mit auf der Gartenbank und ich durfte sie mal streicheln! Als wir nach Hause fuhren war klar, auf einen Welpen von Aysha zu warten würde sich lohnen. Alle 14 Tage rief meine Mutter bei Birgit an um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Irgendwann war es dann soweit, Aysha wurde von Caspar, genannt "Bero", vom Lankwitzer Königsgraben gedeckt.

Die Aufregung wuchs mit jedem Tag und wir warteten gespannt darauf ob Aysha trächtig war. Nach vier Wochen war es nicht zu verleugnen, Aysha hatte aufgenommen! Mitte Oktober fuhr ich mit meiner Mutter zur Ausstellung nach Dortmund, wo Birgit als Ringhelfer tätig war. Wir freuten uns riesig auf den bevorstehenden Wurf und verfielen natürlich direkt dem Kaufrausch, auch wenn wir noch keine Zusage für einen Welpen hatten ;-).

Am 02.11. 2003 kam dann der erlösende Anruf! 8 Welpen waren geboren, alle gesund und munter. Nun hieß es wieder warten, ob wir eine Zusage für einen Welpen bekommen würden. Wir wollten einen kleinen Rüden bei uns aufnehmen.

Wieder ein paar Tage später rief Birgit dann bei uns an: Wir würden einen Welpen bekommen, wenn wir wollen würden! Na klar, und ob wir wollten!
Als die Welpen drei Wochen alt waren, besuchten wir sie zum ersten Mal. Einer süßer als der andere! Aysha hielt nicht viel von unserem Besuch und obwohl wir Bestechungsleckerlis dabei hatten, zwickte sie uns in die Zehen. Gott sei Dank regulierte sich das mit der Zeit und Aysha merkte, dass niemand mit ihren Babys unbemerkt aus der Wohnung türmt, obwohl die Versuchung wirklich groß war ;-)

Von nun an besuchten wir die Welpen fast wöchentlich! Mit sieben Wochen entschied ich mich für den zartesten Rüden: Atego! Mir gefiel besonders gut das viele Weiß an ihm. (Gefällt mir übrigens immer noch sehr gut! ;-))

Anfang Januar holten wir klein-Atego aus Dorsten ab. Nach kurzem Gefiepe schlief er schnell auf meinem Schoß ein... Mein größter Wunsch wurde wahr! Bereits nach einer Woche konnte man sich ein Leben ohne Atego gar nicht mehr vorstellen.